Binance China: Investoren können ab sofort Bitcoins über WeChat und Alipay kaufen

In China, genauer gesagt in Hong Kong, eskaliert die Situation seit mehreren Wochen. Regierungsgegner decken sich mit Bargeld ein – doch dies scheint laut einigen Berichten immer knapper zu werden. Sollten sich diese Gerüchte als wahr herausstellen, werden sich immer mehr Leute auf die Suche nach alternativen Zahlungsmethoden begeben. Obwohl Krypto-Börsen in China verboten sind, oder vielleicht gerade deswegen, gibt es eine großartige Neuigkeit, die viele Leute aus der Community mehr als überraschen dürfte.

Mehr als eine Milliarde potenzieller Investoren

Ein Twitter-User wurde auf eine neue Möglichkeit aufmerksam, mit der wohl nur sehr wenige gerechnet haben: ab sofort soll es möglich sein, über AliPay und WeChat Fiat auf Binance zu laden und somit Bitcoins auf der Börse zu kaufen. Was erstmals wie “Fake-News” klang, wurde kurz darauf vom CEO der Börse auf Twitter mit den einfachen Worten “Yes” bestätigt:

Welches Potenzial hinter dieser Neuigkeit steckt, wird einem erst bewusst, wenn man sich die Userzahlen der genannten Plattformen ansieht. Denn während WeChat im westlichen Raum so gut wie nicht bekannt ist, stellt dieses den größten Messenger in China dar. WeChat verfügt laut Statista im 2. Quartal 2019 über 1,1 Milliarden Benutzer. Alipay ist ein Zahlungsservice des E-Commerce Giganten Alibaba, welches nach eigenen Angaben über eine Milliarde Benutzer verfügt.

All diesen Nutzern wird schon bald die Möglichkeit gegeben, trotz des Verbotes von Krypto-Börsen, Bitcoins zu Kaufen. Derzeit können Investoren in China nur über P2P Plattformen oder OTC Bitcoins kaufen. Wie groß der Einfluss dieses Schrittes sein wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Wir sind gespannt auf die offiziellen Statements von Binance, WeChat und Alipay!

Der Kurs der hauseigenen Kryptowährung Binance Coin (BNB) konnte in Folge der Ankündigung um einige Prozent steigen.

Derzeit wird der neue Service auf Android getestet, eine Version für Desktop und iOS Geräte soll allerdings folgen.

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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