Der endgültige Beweis für Faketoshi? Bitcoin Adressen aus 2009 nennen Craig Wright einen Betrüger!

Für Craig Wright gibt es nur ein Ziel: er will die Welt davon überzeugen, dass er Satoshi Nakamoto ist. Beweisen konnte er seine Behauptungen, trotz mehrere Ankündigungen, aber bis heute nicht. Die Signaturen einer Nachricht, die den Fake-Satoshi alias Faketoshi als Betrüger und Lügner bezeichnen, dürften endgültig Klarheit schaffen - aber nicht zugunsten von Craig Wright.

"Wir sind alle Satoshi."

Der Australier Craig Wright sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Denn er kann nicht davon abkommen, sich laufend als Satoshi Nakamoto auszugeben und die Community damit zu verärgern. Wright steckt hinter der Bitcoin Association, die für die Entwicklung des "wahren Bitcoin" genannt Bitcoin Satoshis Vision (BSV), zuständig ist.

In einem laufenden Gerichtsverfahren musste Wright mehrere Bitcoin-Adressen angeben, die ihm zufolge in seinem Besitz sind. Doch wie gestern bekannt wurde, scheinen die Angaben des BSV-Verfechters Falschangaben zu sein. Denn 145 dieser Adressen wurden dazu verwendet, eine public message zu signieren, dich Craig Wright einen Betrüger nennt und damit klarstellt, dass die Adresse nicht im Besitz des Australiers sind.

Die Nachricht, die von 145 Bitcoin-Adressen aus 2009 signiert wurde, lautet übersetzt:

Craig Wright ist ein Lügner und ein Betrüger. Er hat nicht die Keys, um diese Nachricht zu signieren.

Das Lightning Netzwerk ist eine signifikante Errungenschaft. Trotzdem müssen wir laufend daran arbeiten, die on-chain Kapazitäten zu erhöhen.

Leider ist die Lösung nicht einfach die Änderung einer Konstanten im Code oder es mächtigen Teilnehmern zu erlauben, andere auszuschließen.

Wir sind alle Satoshi.

Einfluss auf Ira-Kleimann-Fall

Einige Adressen, die diese Nachricht signiert haben, sollten der endgültige Beweise sein, dass sie nicht zu Craig Wright gehören. Denn im sogenannten Ira-Kleiman-Fall, der derzeit vor Gericht läuft, nannte er einige dieser Adressen als seine eigenen - als Teil des sogenanntetn Tulip Trust. Wright behauptet weiterhin, zusammen mit David Kleimann, dem Bruder von Ira Kleiman, circa eine Million Bitcoin (BTC) geschürft zu haben.

Für den Ausgang des Falles könnte dieser neue Vorfall der signierten Nachricht ausschlaggebend sein. Außer seiner Aussagen, die nun augenscheinlich widerlegt wurden, konnte der Australier bis heute keine Beweise für den Besitz dieser Wallets liefern.

 

KRYPTOKUMPEL.
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