10 Jahre Freiheitsstrafe für Mt. Gox Betreiber?

800.000 Bitcoins gestohlen

Bereits über 4 Jahre ist es her, als etwas passierte, dass für die Kryptoszene wohl ewig in Erinnerung bleiben wird. Die damals sehr bekannte japanische Kryptobörse Mt.Gox (Magic the Gathering Online-Exchange) wurde gehackt und 800.000 Bitcoins gestohlen. 700.000 davon gehörten den vielen Kunden, während auch 100.000 Bitcoins der Börse selbst gestohlen wurden. Damals waren diese Bitcoins rund 450 Millionen US-Dollar Wert. Der Wert im Dezember 2018: 2.975.000.000 US-Dollar.

Forderung: 10 Jahre Freiheitsstrafe

Begonnen hatte Mt.Gox mit dem Handel von Magic Spielkarten, bevor der Gründer das große Potential und die Umsatzmöglichkeiten von Bitcoins erkannte. Nun könnte der ehemalige CEO der Börse, Mark Karpelo, zu 10 Jahren Haft verurteilt werden. Karpelo leugnet jegliche Beteiligung an dem Hack, bei dem 800.000 Bitcoins gestohlen wurden. Für die Behörden stellt sich aber trotzdem die Frage, ob und wieviel Schuld ihm zugewiesen werden kann. Ein Gericht in Tokio fordert eine Freiheitsstrafe von insgesamt 10 Jahren für einen angeblichen Diebstahl von 3 Millionen US-Dollar. Karpelo bestreitet dies.

Mt.Gox nur 2. größter Hack der Geschichte

Auch wenn der Vorfall bereits über 4 Jahre her ist, sind viele Aspekte immer noch offen. Im Juni 2018 wurde ein Plan zur zivilen Rehabilitierung vorgestellt. Und obwohl bei dem berühmten Mt.Gox Hack 800.000 Bitcoins gestohlen wurden, bleibt er leider nicht der größte Hack. Dieses Jahr wurde die japanische Krypto-Börse Coincheck gehackt und Kryptowährungen im Wert von rund 500 Millionen US-Dollar gestohlen.

 

KRYPTOKUMPEL.

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