All-in Bitcoin: Didi Daihuttu im Live-Interview mit cryptowelt

Unser Medienpartner und einer der beliebtesten YouTuber aus der Kryptowelt, Roger Bittel von cryptowelt, hatte vor wenigen Tagen einen ganz besonderen Gast. In einem Live-Interview sprach er mit Didi Taihuttu, bekannt als Vater der "Bitcoin-Familie", über seine Reise, Bitcoin (BTC) und die Zukunft der Blockchain-Technologie.

Massenadaption durch Zusammenhalt der Community

Didi Taihuttu ist bereits seit 2013 am Kryptomarkt unterwegs und begann damals mit dem Mining von Bitcoins in einer seiner Firmengebäude. Nachdem er 7 Monate mit seiner Familie unterwegs war, machte er im Jahre 2017 einen großen Schritt: er verkaufe sein Haus, sein Auto, sein Motorrad und die Schuhe seiner Frau und ging "all-in" Bitcoin (BTC). Seitdem reist er gemeinsam mit seiner Frau und 3 Kindern um die Welt. Bezahlt wird dabei ausschließlich mit Kryptowährungen. Didi ist aber alles andere als ein "to-the-moon" Schreier. Viel wichtiger ist es für ihn, dass wir gemeinsam die Massenadaption von Kryptowährungen und der Blockchain vorantreiben und die Welt damit verändern:

Ich glaube, dass wir derzeit etwas machen können, mit dem wir der ganzen Welt helfen können.

Seine größte Motivation, diesen großen Schritt zu machen, waren Freiheit und anderen Menschen zu helfen. Besonders für Schwellenländer sieht Didi große Chancen für Kryptowährungen. Obwohl diese weiterhin stark volatil sind, sind sie immer noch deutlich stabiler als so manche Landeswährung. Das ist auch der Grund, warum sich in Ländern wie Venezuela der Bitcoin immer größerer Beliebtheit erfreut. Zusätzlich wird vielen Menschen auf dieser Welt der Zugang zu einem finanziellen System durch Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum überhaupt erst ermöglicht.

Als wichtigsten Punkt, der zur Massenadaption führen wird, sieht Didi Taihuttu den Zusammenhalt der Community. Seiner Meinung nach gibt es immer noch zu viel Gegeneinander. Anhänger von bestimmten Kryptowährungen verhalten sich oft wie Fußballfans - dies wird zu keiner Massenadaption führen oder Menschen von der Technologie begeistern. Doch er ist zuversichtlich, dass sich diese Jahr noch einiges tun wird:

Ich denke, dass wir bis Ende des Jahres Produkte sehen werden, die der Welt wirklich helfen werden, sie zu dezentralisieren.

Tatsächlich fällt auf, dass dieses Jahr besonders viele Anwendungsfälle präsentiert werden. Während 2017 und 2018 Jahre der großen Spekulation waren, stellen große Konzerne immer mehr Praxis-Beispiele zur Anwendung der Blockchain-Technologie vor. Bosch und Wien Energie veröffentlichten vor wenigen Tagen ihre Partnerschaft zur Entwicklung eines sogenannten "Blockchain-Kühlschranks". In Taipei sollen die vorherrschenden Probleme der Abfallwirtschaft unter anderem durch die Vewendung der IOTA Tangle gelöst werden.

Das vollständige Live-Interview von Roger Bittel (cryptowelt) mit Didi Taihuttu (38 min.) könnt ihr euch hier ansehen:

Zur offiziellen Website der sogenannten Bitcoin-Familie geht er hier lang: The Bitcoin Family

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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