Japan: Steuern auf Kryptos zu hoch

Steuern sollen Zukunft nicht zerstören

Wenn es nach dem Oppositionsmitglied Takeshi Fujimaki geht, soll Japan bald ein "Steuerparadies" für den Krypto-Handel werden. Wie coindesk berichtet, hat er einige Anträge eingereicht, welche den Handel mit Kryptowährungen finanziell erleichtern soll. Das soll die Adoption von Krypowährungen vorantreiben und verhindern, dass die Steuerbelastungen die Zukunft von Blockchain und Kryptowährungen zerstören.

Vier Vorschläge für Steuern auf Kryptos

Japan ist bekannt für seine technologischen Fortschritte. Erst vor kurzem wurde spekuliert, dass ICOs bald wieder legalisiert werden könnten. Takeshi Fujimaki, ein Abgeordneter der drittgrößten Oppositionspartei in Japan Nippon Ishin, hat nun vier Verbesserungen zur weiteren Verbreitung und Akzeptanz von virtuellen Währungen in der Gesellschaft vorgeschlagen:

  • Der Steuersatz für Gewinne für Kryptowährungen soll von 55% auf 20% reduziert werden
  • Verluste sollen ebenfalls steuerlich absetzbar werden
  • Eine Ausnahmeregelung für den Handel zwischen zwei Kryptowährungen. Dieser Handel soll von jeglichen Steuern befreit werden, was vor allem das Transkationsvolumen erhöhen soll. 
  • Keine Steuern auf kleine Bezahlungen. Zum Beispiel soll eine Bezahlung (und der realisierte Gewinn bei der Umrechnung in FIAT) mit Bitcoin in einem Restaurant nicht versteuert werden müssen.

Mit den vorhandenen Regelungen könne man nicht erwarten, dass sich virtuelle Währungen in der Gesellschaft durchsetzen. Bereits im Juni schlug der Abgeordnete vor, Gewinne mit Kryptowährungen nicht als "sonstige Einkünfte" zu klassifizieren, sondern eine eigene Kategorie zu kreieren. Seiner Meinung nach seien Steuern auf Kryptos zu komplex und viel zu umständlich.
Der Antrag wurde aber abgelehnt mit der Begründung, dass die japanische Gesellschaft solch eine Änderung nicht verstehen würde. Wir sind gespannt, wie sich das Thema Steuern auf Kryptos weiterentwickelt.

KRYPTOKUMPEL.

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