Facebook adé? Openbazaar präsentiert dezentrale Social-Media App!

Brian Hoffman, der CEO von Openbazaar, präsentierte auf der "North American Bitcoin Conference" eine neuen Service. Die "Haven Privacy" genannte Plattform erlaubt Mitgliedern untereinander verschlüsselt zu chatten, zu shoppen und soll zusätzlich den Transfer von Kryptowährungen ermöglichen - und das alles in einer privaten Art und Weise und völliger Kontrolle über seine Daten.

Neue App ermöglicht verschlüsselte Kommunikation

Openbazaar ist laut ihrer Unternehmens-Website ein kostenloser Online-Marktplatz ohne Gebühren, ohne Restriktionen und bietet die Möglichkeit, Kryptowährungen zu verdienen. Zusätzlich wird kein Bankkonto oder eine Kreditkarte zum Kauf von verschiedensten Artikeln benötigt. Die Plattform basiert auf dem Peer-to-Peer Prinzip, kommt also ohne Mittelmann aus. Jetzt hat der CEO ein neues Produkt angekündigt: Haven Privacy. Openbazaar bewirbt die neue App als "super-app". Sie soll Usern die Möglichkeit bieten auf verschlüsselte Weise miteinander zu kommunizieren. Auch der Kauf von Waren und der Transfer von Kryptowährungen wie Bitcoin soll möglich sein. Die neuen Features sollen "bald" in den mobilen Apps für Android und iOS verfügbar sein.

Nach Angaben von Openbazaar steht der Datenschutz dabei im Mittelpunkt. "Anders als bei Mainstream-Apps spielt der Datenschutz eine Kernrolle. Wer Haven benutzt, dem gehören auch seine Daten. Alles ist verschlüsselt und wird nur auf dem Smartphone gespeichert.", heißt es dazu auf der Website. Die Daten werden anstatt auf zentralen Rechenzentren wie bei konventionellen Plattformen, verteilt in einem Netzwerk abgespeichert. Die Plattform unterstützt über 50 Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Dash.

Die Funktionen von Haven in einem kurzen Video erklärt:

Bisherige dezentrale Plattformen haben enttäuscht

Eine der größten Hoffnungen am dezentralen Social-Media Himmel ist "Steemit". Doch erst kürzlich verkündete die Plattform, rund 70% ihrer Mitarbeiter entlassen zu müssen. Steemit geriet vor kurzem in Kritik, weil die Beiträge der Hackergruppe, welche Angeblich geheime Dokumente zum Fall 9/11 besitzen, gelöscht wurden. Auch wenn die Inhalte sehr fraglich waren, verloren viele Krypto-Fans den Glauben an die dezentralität der Plattform. In der Community sprach man von bewusster Zensur.

KRYPTOKUMPEL.

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