Französische Finanzaufsicht genehmigt offiziell erstes ICO

Vor ein bis zwei Jahren hätte man die Person welche behauptet, dass ein Initial Coin Offering von behördlicher Seite genehmigt wird, als verrückt erklärt. Doch wir schreiben beinahe das Jahr 2020 und Frankreich ist das erste Land, welches genau das getan hat. Auf der offiziellen Website des AMF, der Finanzaufsicht Frankreichs, wurde ein Projekt gelistet, welches die Genehmigung der Behörde erhalten hat.

Projektfinanzierung Dank Ethereum-Blockchain

Während des großen Krypto-Booms konnte man sich vor ICOs kaum retten und die Anzahl an Projekten überstieg die 1.000er Marke bei weitem. Doch nachdem der große ICO-Hype aus dem Jahre 2017 und 2018 abgenommen hatte und ICOs schon beinahe der Geschichte angehören, könnten offizielle Genehmigungen die Anteilnahme an Initial Coin Offerings wieder erhöhen. Denn die sinkenden Investitionen ergeben sich durch unzählige Scams und Betrüger am ICO-Himmel. Mit Regulierungen soll dem entgegengewirkt werden.

Deswegen sorgt die Autorité des marchés financiers, kurz AMF, am heutigen Donnerstag dem 19. Dezember für aufsehen in der Krypto-Community. Denn obwohl Token-Verkäufe legal bleiben, dürfen nur durch die AMF genehmigte Sales an die Öffentlichkeit vermarktet werden.

Auch wenn diese Genehmigung optional ist und ICOs auch ohne Genehmigung der AMF weiterhin legal sind, dürfen nur durch die AMF genehmigte Angebote/Token-Sales an die Öffentlichkeit in Frankreich vermarktet werden.

Auf der Website veröffentlichte die AMF heute erstmals eine Liste mit Projekten, welche genehmigt wurden. Derzeit beschränkt sich diese "Liste" auf ein ICO. Man darf aber damit rechnen, dass weitere ICOs folgen werden. Das Unternehmen nennt sich passenderweise French-ICO. Hierbei handelt es sich um eine innovative Lösung welche anderen Projekte dabei helfen soll, ihr Vorhaben Dank der Ethereum Blockchain zu finanzieren. Nach Angaben der Website startet der Token-Verkauf am 1. März 2020 und endet am 1. Juni 2020.

Für Investoren, die ihr Risiko minimieren wollen, sind durch offizielle Regulierungsstellen genehmigte Projekte bzw. ICOs sicher eine gute Alternative. Denn in der Vergangenheit gelangt es Betrügern viel zu oft Dank ICOs ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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