IKEA erhält digitale Zahlung mithilfe der Technologie von Ethereum

Im europäischen Raum gibt es wahrscheinlich nur wenige Haushalte, in denen nicht mindestens ein Möbelstück des schwedischen Konzerns steht: IKEA. Mit einem Jahresumsatz von 38 Milliarden US-Dollar im Jahre 2018 dominiert der Anbieter den Heimmöbelmarkt. Einen winzigen Teil davon nahm eine Filiale in Schweden ein – aber nicht mittels herkömmlicher Bezahlung. Die Transaktion wurde mithilfe der Technologie von Ethereum und dessen Smart Contracts durchgeführt.

Spezielle Version der isländischen Krone

Wie thenextweb berichtet, machte der schwedige Möbelgigant einen großen Schritt Richtung Blockchain-Technologie. Bestätigt wird dies in einer Pressemitteilung.

Beteiligt waren insgesamt vier Parteien:

  • IKEA
  • Tradeshift
  • Monerium
  • Nordic Store

Nordic Store ist ein lokaler Partner, der bei IKEA Island einkauft. Die Transaktion wurde von Tradeshift mithilfe einer speziell entwickelten Version der isländischen Währung durchgeführt. Entwickelt wurde die spezielle Form der isländischen Krone vom Start-Up Monerium auf Basis von Ethereum. Monerium ist ein authentifizierter Anbieter von lizensiertem e-money für Blockchains. Nach Angaben der Pressemittelung sollen neben der isländischen Krone in Zukunft auch weitere Währungen unterstützt werden.

Der CEO von Monerium, Sveinn Valfells, freut sich über die erfolgreiche Abwicklung der Transaktion:

Als erste autorisiertes Unternehmen, welches e-money auf der Blockchain ausstellen darf, freuen wir uns sehr darüber, die Vorteile der Blockchain für den Mainstream im B2B Bereich aufzuzeigen. Anders als bei Kryptowährungen, welche sehr volatil sind, ist e-money eine bewährte digitale Alternative zu Bargeld, reguliert und jederzeit einlösbar. Programmierbares e-money mit Smart Contracts stellt eine neue Kategorie der Bezahlform dar.

Während Valfells also von Smart Contracts und der Blockchain überzeugt ist, verliert er über Kryptowährungen kein besonders gutes Wort. Diese seien zu volatil und deswegen nicht so gut geeignet, wie e-money.

Doch in Zukunft soll nicht nur die Transaktion “smart” werden. Gert Sylvest, Mitgründer von Tradeshift, möchte den kompeletten Rechnungsvorgang mit sogenannten “smart invoices” intelligenter gestalten.

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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