BMW verwendet die VeChain Public Blockchain für dApp “VerifyCar”

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Während der letzte extreme Anstieg des Kryptomarktes im Jahre 2017 auf Hype basierte, sollen die nächsten all-time-highs durch die Massenadaption der Blockchain Technologie und Kryptowährungen erreicht werden. Einer der wichtigsten Faktoren wird dabei die Mitwirkung großer internationaler Unternehmen sein. Im Fachmagazin "AutomotiveIT" erschien jetzt ein Artikel, der bestätigt, dass BMW, einer der größten Automobilhersteller der Welt,  die Blockchaintechnologie für eine ihrer dApps verwenden soll.

BMW dApp auf Basis der VeChain Thor Blockchain

Im AutomotiveIT Magazin, welches unter anderem über IT-Trends der Automobilindustrie berichtet, erschien in der neuesten Ausgabe ein sehr interessanter Artikel für alle Anhänger der Blockchaintechnologie - und besonders für die Community der Kryptowährung VeChain.

Nach Angaben des Berichts, der sich auf Prognosen von Simon-Kucher & Partners beruft, soll sich das Marktvolumen für die Blockchain in der Branche der Autoindustrie bis 2030 auf 104 Milliarden Euro belaufen. Ein Teil davon wird auf die Kategorie der dApps, sogenannter dezentrale Applikationen, fallen. Nicht nur Smartphones und Computer sammeln Daten, sondern auch Autos speichern immer mehr Informationen ab und verarbeiten diese weiter. Doch am Gebrauchtwagenmarkt gibt es ein großes Problem: manipulierte Kilometerstände.

Mithilfe der VeChain Public Blockchain und der dApp "VerifyCar" von BMW soll dieses Problem gelöst werden. Fahrzeugbesitzer können durch die Zusammenarbeit von BMW und VeChain wichtige Informationen wie den Kilometerstand oder die Service- und Reparaturhistorie verifiziert und validiert über die Blockchain transferieren. Manipulierte Kilometerstände sollen einen jährlichen Schaden von 6 Milliarden Euro verursachen:

"Manipulationen am Kilometerstand sind ein enormes Problem: Laut einer ADAC-Studie fährt allein in Deutschland jedes dritte verkaufte Gebrauchtfahrzeug mit einem manipulierten Tacho durch die Gegend. Der jährliche Schaden liegt bei mehr als sechs Milliarden Euro.", berichtet Cihan Albay, Leiter des BMW Group-IT Tech Office in Singapur, gegenüber AutomotiveIT. Auf Dauer führt dies zu einem Verlust des Vertrauens der Kunden, was mithilfe der Blockchaintechnologie beibehalten werden soll.

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Die VerifyCar dApp würde aber nicht nur den Kilometerstand, sondern auch alle weiteren Aktivitäten des Fahrzeugs aufzeichnen und auf der VeChain Public Blockchain VeChain Thor abspeichern. Für Kunden der BMW Group soll zukünftig die Möglichkeit bestehen, für jedes Auto einen individuellen QR-Code zu vergeben. Dieser ist mit dem jeweiligen Auto verknüpft und kann gescannt werden, um notwendige Information wie den Kilometerstand zu erhalten. Auch wenn bereits alles technisch getestet wurde, steht bisher nicht klar, wann die Applikation Serienreif sein wird.

Quelle:

KRYPTOKUMPEL.

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