Bitpanda Bericht: 22% der Krypto-Investoren sind Frauen

Frauen gibt es nur ganz wenige am Kryptomarkt - so die Annahme. Doch das es mehr als 20% sind, überraschte uns selbst. Das zeigt ein neuer Bericht, der in Zusammenarbeit von Bitpanda und Globalwebindex entstanden ist. Was der Bericht sonst noch für interessante Daten und Fakten präsentiert, lest ihr hier bei uns!

3,5% der befragten Deutschen besitzen Kryptowährungen

Befragt wurden Internet-User im Alter zwischen 16 und 64 Jahren. Verteilt wurde die Umfrage in 17 europäischen Märkten, inklusive Russland und Türkei. Mit 25.779 Probanden kamen die meisten Befragten aus UK. Die Schlüsselfrage "Welche Ersparnisse bzw. Investments haben Sie?" wurde mit insgesamt 9 Auswahlmöglichkeiten an knapp 120.000 Personen gestellt. 4.950 gaben an, Kryptowährungen zu besitzen. In Deutschland gaben lediglich 3,5% an, digitale Währungen als Investition zu nutzen - 0,5% unter dem, laut des Berichts ergebenen, Durchschnitts von 4%.

Mit 4% wurden Kryptowährungen unter den 9 verschiedenen Investitionsmöglichkeiten am seltensten ausgewählt. Den höchsten Anteil an Krypto-Investoren hat - wer hätte es gedacht - die Schweiz. Fast 7% der befragten Schweizer gaben an, Kryptowährungen zu besitzen.

Auch interessant ist der hohe Anteil an Frauen. Laut den Ergebnissen der Umfragen machen Frauen mittlerweile 22% der Krypto-Investoren aus. Ein überraschend hohes Ergebnis, wie wir finden. Altersmäßig machen die 25-34 Jährigen den höchsten Anteil aus.

Bitpanda und Globalwebindex beschreiben den typischen Krypto-Investor folgendermaßen:

  • Männlich
  • 35 Jahre oder jünger
  • Vollzeitarbeiter oder Freelancer
  • Arbeitet bei Finanzinstitut, in der IT-Branche oder als Ingenieur
  • Gute Ausbildung
  • Hohes Einkommen - Managementlevel
  • Hohes Vermögen

Wenig überraschend dürfte sein, dass Krypto-Investoren häufiger angeben, risikofreudig zu sein. Bei extremen Kursschwankungen wie sie am Krypto-Markt auftreten und nichts für schwache Nerven sind, bedarf es jedenfalls dieser Risikobereitschaft. Interessant ist, dass mit steigendem Vermögen auch die Diversität an Investitionen steigt und stärker in unbekanntere und riskantere Assets investiert wird. Kryptowährungen werden aber in den seltensten Fällen als erste Investition getätigt, was bei dem Risiko mehr als Sinn macht.

Trotz der Berühmtheit von CT, Crypto-Twitter, wird die Social-Media Plattform nur am 6. häufigsten verwendet. Am meisten nutzen die befragten Personen YouTube, gefolgt von Facebook, Whatsapp und Instagram.

Den vollständigen Bericht in englischer Sprache könnt ihr euch hier ansehen: Bitpanda und Globalwebindex Bericht

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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