Ripple zu Fake-Volumen: “Als Industrie können und müssen wir das besser machen.”

Ripple, unter anderem mit Sitzen in San Francisco und New York, bietet für Institutionen und Banken ein globales Zahlungssystem, mit dem Kunden kostengünstige und besonders schnelle Transaktionen durchführen können. Mehr als 200 Kunden kann Ripple mittlerweile zu seinem Kundenstamm zählen. Mit der Kryptowährung XRP entwickelte das Unternehmen die derzeit drittgrößte Kryptowährung der Welt gemessen an der Marktkapitalisierung. Aufgrund der in den letzten Wochen aufgetauchten Analysen zu dem angeblich großteils gefälschten Handelsvolumen vieler Kryptowährungen, bezieht das Unternehmen vor wenigen Tagen Stellung zur aktuellen Situation.

Bitwise: 95% des Bitcoin-Handelvolumens gefaked

Kryptowährungen haben viele Anwendungszwecke. Einer davon ist die Möglichkeit, internationale Transaktionen kostengünstig und effizient zu gestalten. Ripple bietet mit ihrem xRapid ein Zahlungsnetzwerk, welches die hauseigene Kryptowährung XRP für noch effizientere Transaktionen verwendet. Besonders international agierende Banken wissen diesen technologischen Fortschritt zu schätzen. Deswegen ist es für Ripple wichtig, dass auch Kryptowährungen in kein schlechtes Licht geraten. Aus diesem Grund hat man sich nun zu den auftretenden Vorwürfen rund um gefälschte Handelsvolumen geäußert.

Nach Angaben eines Bitwise-Berichtes sollen bis zu 95% des täglichen Bitcoin-Handelsvolumens sein. (wir haben berichtet) Ripple möchte diese Berichte nicht unkommentiert lassen und wendet sich in einer offiziellen Mitteilung an die Community und Kollegen:

Als Industrie können und müssen wir es besser machen.

Ripple behauptet, keine genaue Lösung zu haben. Trotzdem würde man alles versuchen, die Probleme anzusprechen und die Verlässlichkeit der Marktstruktur zu hinterfragen. Folgende drei Punkte sollen dabei helfen:

  1. Zusammenarbeit mit vertrauensvollen Partnern aus der Branchen, um das Problem besser verstehen zu können
  2. Evaluierung des Ansatzes des XRP Volumen-Reportings inklusive der Ausarbeitung neuer Optionen zur Beschaffung von Marktdaten
  3. Ein konservativer Ansatz für XRP-Verkäufe in diesem Quartal

Ripple weist vorsichtshalber darauf hin, dass die Verkäufe von XRP im zweiten Quartal aufgrund der Fokussierung auf andere Aspekte geringer sein werden als bisher. Auf lange Perspektive betrachtet soll sich dies aber aufgrund der erhöhten Standards an das Reporting und der Marktstruktur positiv auswirken.

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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