US-Bank Wells Fargo verbietet Kunden Krypto-Transaktionen

Wells Fargo ist ein US-amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen mit Sitz in San Francisco und die zweitgrößte Bank in den USA. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, schreibt das Unternehmen ihren Kunden ab sofort vor, für welche Zwecke diese ihr Geld ausgeben dürfen. Denn Transaktionen, die mit Kryptowährungen in Zusammenhang stehen, werde von der Bank ab sofort verboten.

Verbot für den Kauf von Bitcoin & Co.

Banken sind keine großen Freunde von Kryptowährungen, das dürfte mittlerweile kein großes Geheimnis mehr sein. Ausnahmen stellen Kryptos wie XRP dar, welche Banken mit ihrer Technologie zum Beispiel bei Transaktionen unterstützen. Doch der Großteil von Bitcoin & Co. wird als Konkurrenz betrachtet. Die US-Bank Wells Fargo hat sich deshalb entschlossen, Transaktionen im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu sperren. Auf Twitter berichtete ein Kunde der Bank:

"Etwas komisches geht mit meinem Wells Fargo Account vor sich. Ich kann keine Kryptowährungen in der Cash App oder bei Coinbase kaufen. Ich habe es mit meiner Bankomatkarte versucht aber erhielt die Nachricht, dass meine Karte nicht gefunden wurde. Ich habe sie aber gerade eben noch verwendet, um meine Rechnungen zu bezahlen."

Was zuerst noch zu vielen Spekulationen führte, ob es sich denn nicht nur um einen Fehler handelte, stellte sich bald als Tatsache heraus. Denn der Kundensupport von Wells Fargo antwortete direkt auf den Tweet des Kunden mit folgenden Worten:

"Vielen Dank für deine Anfrage. Bedauerlicherweise erlaubt Wells Fargo keine Transaktionen, die im Zusammenhang mit Kryptowährungen stehen."

Gründe dafür wurden nicht genannt. Doch die Bank selbst kann sich nicht als Unschuldsengel bezeichnen. Wie wir Ende Dezember 2018 berichteten, erhielt Wells Fargo für den Betrug an Künden eine Strafe in Höhe von 575 Millionen US-Dollar. Im Rahmen eines landesweiten Ermittlungsverfahren gab Wells Fargo zu, dass zwischen 2002 und 2017 mehr als 3,5 Millionen nicht autorisierte Scheinkonten (Bank- und Kreditkartenkonten) im Namen der Kunden eröffnet wurden.

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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