Entwickler von POS-Bezahlungssystemen Kappture implementiert Kryptowährung NANO

Dass elektronische Bezahlung immer wichtiger wird und Bargeld besonders in gut entwickelten Ländern so langsam ausstirbt, kann wohl niemand abstreiten. Die Gründer von Kappture haben und bieten seit 2012 Bezahlungssysteme am Point-of-Sale mit dem Fokus auf schnelle und sichere Transaktionen mit "industrieführenden Transaktionszeiten". Nun will man den nächsten Schritt setzen und Kryptowährungen implementieren. Kappture hat sich dabei nicht zufällig für die Kryptowährung NANO entschieden.

BTC Netzwerk bei hoher Auslastung überfordert

Während Bitcoin zu Beginn als Bezahlungsmittel entwickelt wurde, fällt es dem Netzwerk besonders in Zeiten hoher Auslastung schwer, schnelle und vor allem kostengünstige Transaktionen zu gewährleisten. Doch es gibt Kryptowährungen mit neuartigen Technologien die versprechen, diese Aspekte einhalten zu können. NANO, das ursprünglich als RaiBlocks gegründet wurde, verspricht sofortige und kostenlose Transaktionen. Die digitale Währung basiert allerdings auf einer von Bitcoin abweichenden Technologie. Denn bei NANO gibt es keine zentrale Blockchain, sondern jeder Account hat seine eigene Chain. NANO nennt diese Technologie "lattice".

Auch die Industrie hat die Vorteile erkannt. Kappture, mit Sitz in England, teilt in einer ausführlichen Pressemitteilung mit, dass man Kryptowährungen zur Akzeptanz am POS (point-of-sale) implementieren wird. In der Nachricht warnt man vor den Gefahren der Dominanz von Banken:

Unser Weg zur bargeldlosen Gesellschaft ist fast abgeschlossen. Seit den 1990er Jahren, als elektronische Zahlungsmittel bekannter wurden, haben sich diese schnell verbreitet. Konsumenten haben heute unzählige Wahlmöglichkeiten, wenn diese elektronisch Bezahlen. (...) Von der Bank ausgestellte Karten dominieren den Markt, woraus resultiert, dass Banken sowohl über die Kunden, als auch über die Händler die Kontrolle haben. 

Aber viele Kryptowährungen haben nach Angaben des Kappture Teams das Problem, am POS als Zahlungsmittel nichtwettbewerbsfähig zu sein - so auch Bitcoin. Deswegen stelle man eine neue Methode vor, um Händlern eine neue Möglichkeit zu beiten und gleichzeitig Kosten zu sparen: Kryptowährungen. Untersucht wurden unter anderem Ripple, DASH, Stellar, EOS, Ethereum und Bitcoin. Doch als vielversprechendste Projekte für die Anforderungen des Unternehmens haben sich IOTA und NANO herausgestellt. Entschieden habe man sich aber schlussendlich für die Kryptowährung NANO:

Unsere Entwickler sind der Meinung, dass der NANO Code gut gepflegt und einfach damit zu arbeiten ist. Das Konzept ist neuartig und energiesparend - ein sehr wichtiger Aspekt für Kappture. Ebenso wie die faire Verteilung der Währung, um diese vor möglichen Klassifikationen als Security zu schützen.

Zusammenfassend wurden folgende Gründe angeführt, warum man sich ausgerechnet für NANO entschieden hat:

  1. Extrem schnelle Transaktionen, schneller als Bankkarten
  2. Keine Transaktionsgebühren
  3. Dezentralisierung
  4. Skalierbarkeit. Jede Blockchain kann unabhängig von anderen Accounts geupdatet werden.
  5. Nachhaltigkeit. Denn auch die Terminals von Kappture sind wegweisend, was den Energieverbrauch betrifft.

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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