Lisk (LSK) entlässt 40% der Mitarbeiter

Lisk ist ein Krypto-Projekt, welches im Jahre 2016 als ICO mit der Kryptowährung LSK startete. Fast 6,5 Millionen US-Dollar wurde im März 2016 für das Projekt von Investoren eingesammelt. Gedacht als Blockchain Application Plattform für Entwickler, sieht es derzeit alles andere als rosig aus. Denn wie kürzlich bekannt wurde, entlässt man bei Lisk 21 der insgesamt 53 Mitarbeiter. Der Co-Founder bleibt aber zuversichtlich.

“Einige aufregende Dinge werden kommen.”

Lisk ging vor drei Jahren als eines der vielversprechendsten ICOs an den Start. Entwicklern soll es ermöglicht werden, eigene Sidechains auf das Link Netzwerk zu verbinden. Dafür wurde der LSK Token kreiert. Doch ein anhaltender Bärenmarkt schadet nicht nur Investoren und Krypto-Börsen. Auch viele Projekte leiden unter den konstant niedrigen Kursen. Wie der Co-Founder von Lightcurve, das Unternehmen hinter Lisk, Max Kordek in einem reddit-Beitrag bekannt gibt, wird LISK drastische Maßnahmen durchführen 21 der 53 Mitarbeiter werden entlassen:

Heute haben wir bei Lightcurve 21 unserer Mitarbeiter entlassen und drei Verträge mit Mitarbeitern aufgelöst, welche kurz davor waren, im Unternehmen zu arbeiten. Damit ist die jüngste Welle von Kündigungen abgeschlossen. Wir sind jetzt bereit, das Jahr 2020 mit einem soliden Team von 31 Individuen zu starten.(…) Wir freuen uns auf das nächste Jahr. Einige aufregende Dinge werden kommen.

Die Einsparungen betreffen vorrangig das Marketing, Frontend Development, Design und Operations. Der Fokus lag bei der Auswahl der zu behaltenden Mitarbeiter auf den Bereichen Reasearch und Platformdevelopment sowie Developer Relations Department.

Übrig bleiben folgende Angestelle in den jeweiligen Unternehmensbereichen:

  • 15 Developmen

  • 5 Research

  • 4 Operations

  • 4 Marketing

  • 2 Design

  • 2 Business Development

Für ein 3-Jahre junges Unternehmen immer noch eine beachtliche Anzahl an Mitarbeitern. Doch die Nachricht wird von der Lisk-Gemeinde mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Die Ankündigung, dass nächstes Jahr einige spannende Dinge folgen werden, klingt in direktem Zusammenhang mit dieser Neuigkeit nicht besonders glaubwürdig.

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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