Wenn Scamer zurückkehren: Bruno Block von “Oyster Pearl” ist zurück!

Die Kryptowährung Oyster Pearl (PRL) wurde in der Krypto-Community vor allem durch eines bekannt: den Exit-Scam des Gründers, der sich im Internet als "Bruno Block" ausgibt. Das Konzept von Oyster Pearl, Daten Up- und Download mithilfe der Blockchain, klang sehr vielversprechend. Bis Bruno Ende Oktober 2018 seinen Exit-Scam durchgezogen, seine Community enttäuscht und großes Chaos hinterlassen hat. Doch nun scheint er sein Comeback zu feiern - auch wenn er das alleine feiern wird.

Bruno Block arbeitet weiter an Oyster Pearl

Es kommt nicht oft vor, dass sich Betrüger wieder zurückmelden. Doch im Falle von Bruno Block soll es wohl so sein. Vor mitterweile mehr als 3 Monaten machte sich Bruno aus dem Staub, nachdem er einen Fehler im Smart Contract nutzte, um sich vor seinem Abgang noch zu bereichern. Er hinterließ ein Team motivierter Entwickler, die mit "Opacity" ein neues Projekt mit der gleichen Idee gründeten. Halter der Kryptowährung PRL erhielten die neuen OPQ Token im Verhältnis 1:1.

3 Monate nach seinem Verschwinden und dem "Tod" von Oyster Pearl, meldet sich Bruno Block, der seinen echten Namen nie veröffentlichte, wieder zurück. Eine Stellungnahme zum Exit-Scam oder eine Entschuldigung an di Community sucht man aber vergeblich. Die letzten Wochen hat er damit verbracht, an seinem Projekt weiterzuarbeiten.

Im offiziellen "Oyster Announcement" Channel bei Telegram veröffentlicht er neue Entwicklungen für sein Projekt. Darin schreibt er: "Oyster Mesh ist fertig. Ich habe es von 0 aufgebaut, innerhalb eines Monats." Das Oyster Mesh Protokoll und dessen Funktionen beschreibt er bei GitHub unter anderem wie folgt:

  • Dezentrale und unveränderbare Datenspeicherung, Datenhoster, Datenabfrage und Datenempfang
  • Deflationäre Währung mit 10-Sekunden Bestätigungszeit, geringem Energieverbrauch, ohne Mining und ohne Transaktionsgebühr
  • Anti-Spam Mechanismus mit geringen CPU Anforderungen
  • Sicherer und nicht-verfolgbarer Datenzugang wie ein dezentrales VPN
  • dApps Plattform
  • IoT-kompatibel durch extrem geringen Energieverbrauch
  • uvm.

Das klingt zwar alles fantastisch und auch die Idee hinter Oyster Pearl, dezentrale Datenspeicherung, mag immer noch kreativ und innovativ sein. Doch die Frage, die wir uns stellen: wird es Menschen geben, die Bruno Block erneut ihr Vertrauen schenken? Der Großteil der ehemaligen Investoren wird es jedenfalls nicht tun, davon sind wir überzeugt. Getreu dem Motto: Fool me once, shame on you - Fool me twice shame on me!

Die Schwachstellen von Bitcoin, Ethereum und IOTA

Bereits am 1. Januar meldete er sich bei Telegram zu Wort, was aber unbemerkt blieb. Dort veröffentlichte er ein Dokument, indem er unter anderem die Schwachstellen der bekanntesten Kryptowährungen beschreibt. Seiner Meinung nach gibt es Probleme bei den folgenden Kryptowährungen:

  • Bitcoinn (BTC) sei viel zu langsam und der Energieverbrauch gleiche dem eines ganzen Landes wie Dänemark
  • Ethereum (ETH) ist sicher und dezentral, aber nicht skalierbar
  • IOTA (MIOTA) ist sehr schnell und skalierbar, wird ohne Coordinator aber nicht funktionieren.

Würdet ihr Bruno Block erneut Vertrauen, sollte er tatsächlich weiter an seinem Projekt arbeiten?

KRYPTOKUMPEL.

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