Ripple expandiert: neues Office in Südamerika

Ripple hat mit XRP nicht nur die drittgrößte digitale Währung der Welt entwickelt. Mittlerweile hat sich die Kryptowährung zum Standard in der Branche für internationale, grenzüberschreitende Transaktionen entwickelt. Als derzeitiger einziger erwähnenswerter Konkurrent ist Stellar Lumens (XLM). Doch bei Banken scheint Ripple mit XRP die Nase deutlich vorn zu haben. Nun soll ein weiteres Büro in Brasilien eröffnet werden, wie es in einer offiziellen Pressemitteilung heißt.

Ripple will nicht nur Software zur Verfügung stellen

Um in Südamerika Fuß zu fassen, wird Ripple einen Standort in Brasilien eröffnen. Für die Entwicklung des Standortes wurde der Fintech-Unternehmer Luiz Antonio Sacco engagiert. Er ist verantwortlich für die Strategie und die Weiterentwicklung des Ripple-Ökosystems vor Ort.

Auf der CIAB (11.-13. Juni), einer Technologie und Finanzmesse in Brasilien, wird Ripple ihr RippleNet, ein globales Zahlungssystem für Banken und Zahlungsdienstleister, präsentieren. Besonders in Brasilien, wo Transaktionen bis zu 5 Tagen dauern können, möchte Ripple folgende Mehrwerte schaffen:

  • Transaktionen innerhalb von Sekunden
  • Gewissheit und Transparenz
  • Geringe Gebühren
  • Einfacher Zugang

Immer mehr Kunden machen von diesen Vorteilen gebrauch. Eric Van Miltenburg berichtet, dass bereits mehr als 200 Kunden RippleNet verwenden:

Im Januar wurde die Marke von 200 Kunden durchbrochen. Das Unternehmen verzeichnet einen extrem schnellen Anstieg an neuen Kunden über alle Märkte. Aufgrund des hohen Bedarfs eröffnet Ripple einen Standort in Brasilien. Wir freuen uns darauf, Luiz mit an Board zu haben und gemeinsam mit ihm unseren Kunden helfen, die vorherrschenden Probleme von grenzüberschreitenden Transaktionen zu beheben.

In Brasilien kann Ripple bereits Kunden wie Santander Brazil, BeeTech und die Banco Rendimento vorweisen. BeeTech gelang es nach Angaben der Pressemitteilung ihre Gebühren von 20$ auf 2$ mit dem RippleNet zu senken.

Ripples Bemühungen in Brasilien sollen aber weiter gehen, als nur Software bereitzustellen. Aus diesem Grund wurde bereits letztes Jahr die University Blockchain Research Initiative (UBRI) gegründet, um Untersuchungen, technische Entwicklungen und Innovationen im Bereich der Blockchain und Kryptowährungen voranzutreiben. An der Initiative nehmen namhafte Universitäten wie Stanford, das University College in London (UCL), die University of Pennsylvania, die University of Waterloo und die IIT Bombay teil.

 

KRYPTOKUMPEL.


Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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