ICE CEO: Bakkt ist unsere “Moonshot-Wette”, Insider berichten von Start Ende März

Bild: Martin Adams / Unsplash

Bakkt ist eine globale, regulierte Plattform für digitale Wertanlagen, die privaten Kunden und vor allem Institutionen den einfachen Zugang zu Bitcoins ermöglichen soll. Das Besondere an Bakkt ist das Unternehmen dahinter, denn Bakkt wurde von der Intercontinental Exchange (ICE) gegründet. Nachdem der Start der Plattform erstmals für Dezember 2018 geplant war, aber immer wieder verschoben wurde, ist es mittlerweile ruhiger um Bakkt geworden. Wie die Nachrichtenplattform "Dailyhodl" heute berichtet, nennt Jeff Sprecher, CEO bei der ICE, Bakkt eine "Moonshot-Wette".

Bakkt Investoren: Microsoft und Starbucks

Während der Bärenmarkt sich fortsetzt und mittlerweile zum längsten in der Geschichte des Bitcoin wurde, stellt für viele Investoren der Zufluss von institutionellem Geld die letzte Hoffnung für neue Kursrekorde dar. Nachdem der Start der Plattform bereits mehrmals verschoben wurde, werden neue Ankündigungen zum Launch eher ernüchternd in der Community aufgenommen. Positiv hervorzuheben ist aber der Abschluss der ersten Investitionsrunde, bei der mehr als 180 Millionen US-Dollar von bekannten Investoren eingenommen wurden.

Nachdem Bakkt Ende Jänner 2019 nach mehrmaliger Terminverschiebung endgültig gestartet werden sollte, waren viele enttäuscht, als der Launch erneut verschoben wurde. Als möglicher Grund wurde der Shutdown in den USA genannt, der auch den Rückuzg des VanEck Bitcoin ETFs mit sich zog. In einer Pressekonferenz zu den Zahlen des 4. Quartals sprach der CEO der Intercontinental Exchange auch über das Tochterunternehmen Bakkt:

Wir haben Abwicklungskapazitäten, Lager- und Bewachungskapazitäten, Finanzdienste, Verbindungen zu Banken und eine globale Infrastruktur in vielen verschiedenen Gerichtsbarkeiten und regulatorischen Umfeldern. Diese Infrastruktur hat große Konzerne angelockt. Manche davon haben in Bakkt investiert, manche arbeiten nur mit Bakkt.

Zu den Investoren zählen Big-Player aus der ganzen Welt, darunter Microsoft und Starbucks, die früh in die Plattform investiert haben. Im weiteren Gesprächsverlauf spricht er darüber, dass sich die Vorgehensweise bei Bakkt deutlich von den anderen Gründungen unterscheidet:

Wir haben sehr große Einzelhändler, weltweite Kontakte an Endkonsumenten und hoffen, dass wir diese in das Ökosystem integrieren können und damit ein sehr, sehr wertvolles Unternehmen entwickeln können, sollte unser Businessplan aufgehen. Es (Bakkt) ist also eine Moonshot-Wette und wurde auf eine Art und Weise organisiert, die sehr von der herkömmlichen Methode, wie ICE Business betreibt, abweicht.

Der CEO stellt also klar, dass Bakkt für ICE eine Art "Moonshot-Wette" darstellt. Neue Informationen zum Start gibt es aber keine. Laut neuesten Insider-Gerüchten, die derzeit im Internet kursieren, soll die Plattform Ende März an den Start gehen. Eine Bakkt-nahe Quelle, die nicht genannt wird berichtet, dass die Zulassung der Plattform unmittelbar bevorsteht.

Auf Twitter postete ICE die Quartalszahlen für das 4. Quartal. Mit 14% Steigerung zum Vorjahr konnten 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaftet werden.

KRYPTOKUMPEL.

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