EZB Mitglied: “Kryptowährungen sind eine Märchengeschichte”

Bitcoin und co. werden aussterben

Während sich die Kurse der Kryptowährungen vom großen Crash des Jahres 2018 erholen, melden sich auch immer wieder Gegner der digitalen Währungen zu Wort. "Kryptowährungen sind eine Märchengeschichte" behauptet Ardo Hansson, Präsident der estnischen Zentralbank. Bitcoin und co. werden, wenn es nach ihm ginge, als völliger Schwachsinn aussterben. Er liegt aber tatsächlich nicht mit all seinen Aussagen falsch.

Wie sind wir in diese Krypto-Märchengeschichte geraten?

Ardo Hansson ist Mitglied ECB und kein großer Freund von digitalen Währungen. Wie bloomberg berichtet ist der Direktor der estnischen Zentralbank davon überzeugt, dass Kryptowährungen restlos aussterben werden. "Die Blase hat zu platzen begonnen und wir werden sehen, wie weit dieser Kollaps noch fortschreiten wird.", meinte Hansson während einer Konferenz in Riga, der Hauptstadt von Lettland. Er ist der Meinung, dass wir in ein paar Jahren zurückblicken und uns Fragen werden, wie wir jemals in diese Märchengeschichte geraten sind. Weiters warnt er vor der Verwendung von Kryptowährungen für illegale Zwecke und einer gefährlichen Verbindung von regulierten Wertanlagen mit Kryptowährungen, was eine finanzielle Instabilität zu Folge haben könnte.

Hansson machte bereits letztes Jahr auf sich aufmerksam, indem er die Bitcoin-Blase mit der Tulpen-Blase des 17. Jahrhunderts verglichen hatte. Mit den Worten: "Manche werden viel Geld verdienen, dafür andere viel Geld verlieren.", beschrieb er die Euphorie während des großen Bullruns Ende 2017. Obwohl er kein Freund von Kryptowährungen ist, kann man ihm diese Aussage nicht streitig machen. Denn ein Großteil der Kryptowährungen hat seitdem 80% und mehr an Wert verloren. Dass Banken aber nicht immer ehrlich sind, wurde erst vor kurzem wieder deutlich. Die Wells-Fargo Bank erhielt eine Strafe von fast 600 Millionen Dollar, weil sie ihre Kunden 15 Jahre lang betrogen hat.

Im Jahre 2018 erteilte Estland fast 500 Lizenzen an Kryptobörsen und mehr als 440 Lizenzen an diverse Wallet Anbieter.


KRYPTOKUMPEL.

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